Wie erstellt man ein UX-Portfolio?
Ein UX-Portfolio ist eine kurze Sammlung, die Ihre Design- oder Forschungsarbeit mit Fallstudien zeigt. Rachel Krause von NN/g empfiehlt 3 bis 5 Fallstudien. In jeder sollten Problem, Ihre Rolle, Ihr Prozess, Ihre Entscheidungen, das Ergebnis und das Gelernte stehen. Wer einstellt, will weniger fertige Screens sehen als den Weg, auf dem Sie dorthin gekommen sind.
Was ist ein UX-Portfolio?
Ein UX-Portfolio besteht aus Fallstudien, die Ihre Arbeit erzählen. Es ist keine Galerie von Screens. Jede Fallstudie beginnt mit einem Problem und endet mit dem, was Sie dagegen getan haben.
Laut der Videozusammenfassung von Lexie Kane bei NN/g von 2019 sollte ein Portfolio Projekte und gelieferte Ergebnisse zeigen. Diese Regel gilt für Erfahrene, für Einsteiger und für Quereinsteiger. Kane empfiehlt, die Geschichte für Ihren eigentlichen Nutzer zu erzählen: die Person, die einstellt.
Wollen Sie den Beruf zuerst kennenlernen, lesen Sie den Ratgeber zum UX-Design. Fangen Sie bei null an, gibt die Seite UX-Designer werden den Fahrplan. Diese Seite öffnet den Schritt Portfolio auf diesem Weg.
Worauf Recruiter achten
Der NN/g-Artikel von Rachel Krause beruht auf einer Befragung von 204 UX-Fachleuten, die für Einstellungen zuständig sind. Das Video von Krause und Maria Rosala von 2020 beruht auf der Meinung von mehr als 200 Hiring Managern. Laut der Zusammenfassung des Videos wird von Designern nicht dasselbe erwartet wie von Researchern. Auch zwischen Junior und Senior ändern sich die Erwartungen.
In den NN/g-Seiten, die ich geöffnet habe, gibt es keine prozentuale Aufteilung dieser Erwartungen. Deshalb nenne ich auch keine Anteile.
Laut Krause suchen Recruiter zuerst einen Beleg: Haben Sie mit einer Chance begonnen und sowohl für Nutzer als auch für das Unternehmen Wert geschaffen? Daneben achten sie auf zwei Dinge:
- Was nicht ins Design kam und warum nicht.
- Den unordentlichen Prozess: Ihre Rolle, Einschränkungen, Zeitplan des Projekts, Änderungen zwischen Iterationen und wie die Forschung das Design gelenkt hat.
Laut Krause lesen Recruiter ein Portfolio selten Wort für Wort. Gliedern Sie den Text deshalb mit Bildern und trennen Sie die Projekte klar voneinander. Krause gibt noch einen Rat: Wählen Sie vorab drei Dinge, die beim Leser hängen bleiben sollen. Prüfen Sie am Ende, ob das Portfolio sie vermittelt.
Kanes Artikel über Portfolios von Researchern nennt einen Anteil. 97 Prozent der 963 befragten UX-Fachleute sagten, sie müssten ihre Lösungen und Ideen regelmäßig einer größeren Gruppe vermitteln. Für mich ist das Portfolio der erste Beleg dieser Fähigkeit.
Aufbau einer Fallstudie: sechs Überschriften
Krause möchte in jeder Fallstudie Folgendes sehen:
- Problem oder Hypothese.
- Ihre Rolle und wie Sie mit dem Team gearbeitet haben.
- Wie Sie zur Lösung gekommen sind und wie die Lösung das Problem gelöst hat.
- Herausforderungen und Designideen, die nicht weiterverfolgt wurden.
- Die Wirkung auf Nutzer und Geschäft.
- Was Sie gelernt haben.
Ich fasse diese Punkte in sechs Überschriften zusammen. Jede Überschrift hat eine Frage, die sie beantworten muss.
- Problem. Wer konnte was nicht? Woher wussten Sie das?
- Rolle. Was haben Sie gemacht, was das Team? Kane empfiehlt, Kolleginnen und Kollegen nach Möglichkeit mit Namen zu nennen.
- Prozess. Welche Methode haben Sie warum gewählt? Haben Sie ein Nutzerinterview geführt oder einen Usability-Test?
- Entscheidung. Welche Optionen haben Sie ausprobiert, welche haben Sie warum verworfen?
- Ergebnis. Was hat sich geändert? Schreiben Sie eine Zahl oder eine konkrete Beobachtung.
- Gelerntes. Was machen Sie im nächsten Projekt anders?
Die Überschrift, die am häufigsten fehlt, ist für mich die Entscheidung. Krause schreibt, dass Recruiter auch sehen wollen, was nicht ins Design kam. Eine verworfene Idee zeigt, wie Sie denken, besser als ein fertiger Screen.
Für das Ergebnis nennt Kane Beispiele messbarer Wirkung: weniger Supportanrufe, eine niedrigere Absprungrate, weniger Kaufabbrüche oder eine höhere Conversion. Fehlt eine Zahl, helfen auch Zitate von Nutzern vor und nach dem Design. Eine Testkennzahl wie die Aufgabenerfolgsquote können Sie auch in kleinen Projekten erheben.
Probieren Sie das Gerüst für eine Fallstudie aus
Im Gerüst unten füllen Sie die sechs Überschriften einzeln aus. Während Sie schreiben, aktualisiert sich die Karte, und drei einfache Regeln prüfen Ihren Text.
- Ergebnisregel: Warnt, wenn im Feld Ergebnis keine Zahl steht. Eine Ziffer oder ein Wort wie „fünf“ oder „Prozent“ zählt als Zahl. Ein Beobachtungswort wie „Nutzer“, „Teilnehmende“, „Test“, „Interview“ oder „beobachtet“ reicht auch.
- Ich-und-wir-Regel: Warnt, wenn in den Feldern Rolle und Prozess kein Ich-Satz steht. „Ich“, „mein“ oder „mir“ zählen als Ich-Sprache, „wir“, „unser“ und „Team“ als Wir-Sprache.
- Werkzeuglisten-Regel: Warnt, wenn das Feld Prozess aus kurzen, durch Kommas getrennten Einträgen besteht. Hat jeder Eintrag höchstens zwei Wörter oder ist der Text kürzer als 12 Wörter, erscheint eine Warnung.
Die Regeln sind grob. Sie verstehen den Text nicht, sondern schauen nur auf Wörter. Offensichtliche Fehler finden sie trotzdem.
Füllen Sie die Felder aus oder beginnen Sie mit einem Beispiel. Die Karte aktualisiert sich beim Schreiben, die Prüfung darunter wendet drei Regeln an.
Die Karte zeigt, wie eine fiktive Fallstudie mit sechs Überschriften aussieht. Mit JavaScript können Sie die Felder selbst ausfüllen.
Fallstudie
Ablauf zum Vormerken von Büchern in der App einer Stadtbibliothek
Meine Rolle
Ich war die einzige Designerin. Die Interviews und Tests habe ich geführt, die Screens habe ich gezeichnet. Mit zwei Entwicklern haben wir die Screens in Code umgesetzt.
Problem
Nutzer, die mit dem Vormerken begannen, brachen beim Schritt zur Wahl der Filiale ab. Auch die Beschwerden beim Support drehten sich meist darum.
Was ich gemacht habe
Ich habe sechs Nutzer interviewt und den Ablauf mit ihnen ausprobiert. Ich sah, dass die Filialliste alphabetisch sortiert war, die Nutzer aber auf die Entfernung achteten. Ich habe zwei Abläufe gezeichnet, den Prototyp mit fünf Personen getestet und den kürzeren gewählt. Die Kartenansicht habe ich verworfen, weil sie auf kleinen Screens langsam war.
Ergebnis
Im ersten Test schlossen 2 von 5 Personen das Vormerken ohne Hilfe ab. Im zweiten Test mit dem neuen Ablauf stieg diese Zahl auf 4.
Was ich gelernt habe
Der Name einer Filiale bedeutet Nutzern nichts, die Entfernung schon. Im nächsten Projekt sortiere ich Listen zuerst nach dem Kriterium der Nutzer.
Prüfung
Keine Warnung.
- AusstehendLeere Felder
- AusstehendZahl oder Beobachtung im Ergebnis
- AusstehendIch und wir getrennt
- AusstehendProzess oder Werkzeugliste
Das Beispielprojekt ist fiktiv. Was Sie schreiben, wird nirgendwohin gesendet, sondern nur als Entwurf in diesem Browser gespeichert. Der Button Leeren löscht den Entwurf.
Gerüst für eine Fallstudie: Füllen Sie die sechs Felder aus, die Karte aktualisiert sich live. Die Prüfung warnt bei leeren Feldern, Ergebnissen ohne Maß, fehlenden Ich-Sätzen und Werkzeuglisten.
Beim schwachen Beispiel erscheinen drei Warnungen auf einmal. Alle drei haben denselben Grund. Der Text beschreibt das Thema, sagt aber nicht, was Sie getan haben.
Wie viele Projekte, welches Format
Krause empfiehlt 3 bis 5 ausführliche Fallstudien und fasst die Regel mit „Qualität vor Quantität“ zusammen. Wählen Sie die Projekte so, dass sie verschiedene Fähigkeiten zeigen. Haben Sie wenig Zeit, reichen laut Krause auch ein oder zwei tiefe Fallstudien.
Kane nennt auch ein Risiko zu vieler Projekte: Wichtige Projekte rutschen nach unten und werden übersehen. Die Aufmerksamkeit online ist kurz. Deshalb setze ich das stärkste Projekt ganz nach oben.
Für das Format nennt Krause drei Wege: eine Website, eine PDF- oder Präsentationsdatei und gedruckte Unterlagen. Was Sie auch wählen, nutzen Sie in allen Fallstudien dieselbe Vorlage. So finden Leser in jeder Fallstudie das Gesuchte an derselben Stelle.
Am bequemsten finde ich, eine Website und eine PDF-Datei zusammen vorzubereiten. Die Website teilen Sie per Link, die PDF-Datei hängen Sie an das Bewerbungsformular.
Vertraulichkeit und NDA: So zeigen Sie vertrauliche Arbeit
Haben Sie eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) unterschrieben, lesen Sie zuerst Ihren Vertrag. Auch Kane empfiehlt, frühere Kunden zu fragen, welche Informationen Sie teilen dürfen. Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung, der Wortlaut Ihres Vertrags geht immer vor.
Ist die Erlaubnis begrenzt, schlägt Krause drei Wege vor:
- Zeigen Sie den Prozess. Zeigen Sie statt der unternehmensspezifischen Oberfläche Workshopfotos, Skizzen oder schwarz-weiße Wireframes.
- Schwärzen oder verpixeln Sie. Verbergen Sie Angaben, die eine Erkennung ermöglichen. Krause empfiehlt das besonders für Finanz- und Gesundheits-Apps.
- Verallgemeinern Sie. Zeichnen Sie das Design mit einer anderen Marke und anderen Texten neu.
Kane sagt für Forschungsunterlagen etwas Ähnliches: Unternehmen oder Produkt sollen nicht erkennbar sein, aber was Sie getan haben, soll sichtbar bleiben. Sie empfiehlt auch, einen früheren Kunden um eine Referenz oder Empfehlung zu bitten.
Ich ergänze etwas. Schreiben Sie offen, was Sie verborgen haben, zum Beispiel „Die Screens wurden aus Gründen der Vertraulichkeit neu gezeichnet.“ Erfährt der Leser die Lücke von Ihnen, bleibt er nicht daran hängen.
Was Junioren ins Portfolio stellen
Krause empfiehlt ein Praktikum, um mindestens ein echtes Projekt zu haben. Machen Sie noch Hochschulprojekte, wählen Sie ein Problem mit geschäftlicher Bedeutung und realistischen Einschränkungen. Gibt es in einem abgeschlossenen Hochschulprojekt fiktive Nutzer oder Einschränkungen, sagen Sie das offen.
Krause nennt auch den Grund für diese Offenheit: Sagen Sie es nicht, denkt die Person, die einstellt, womöglich, dass Ihnen das nicht bewusst ist. Auch Kane empfiehlt, dass mindestens eine Hochschularbeit einen klaren geschäftlichen Wert trägt, zum Beispiel eine E-Commerce-Website.
Material sammeln können Sie auch ohne Berufserfahrung. Das Video von Megan Chan bei NN/g von 2025 nennt vier Wege: freie Aufträge, Ehrenamt, Hackathons und eigene Projekte. Laut Kane zeigen auch eigene Arbeiten wie eine heuristische Evaluation Ihre Denkweise, solange Sie sie klar als eigene Projekte kennzeichnen.
Für Junioren empfehle ich einen kleinen, aber vollständigen Zyklus. Wählen Sie in einer bestehenden App einen einzigen Ablauf, machen Sie mit fünf Personen einen Test mit lautem Denken, verbessern Sie ihn und testen Sie erneut. Das Ergebnis des zweiten Tests gehört unter die Überschrift Ergebnis. Kennzeichnen Sie das Projekt als eigenes Projekt.
Häufige Fehler
Die ersten vier Fehler stammen aus Krauses Artikel, die letzten drei aus den Regeln, die ich in das Gerüst eingebaut habe.
- Nur fertige Screens. Krause nennt die Vorstellung, ein Portfolio bestehe nur aus finalen Oberflächen, einen verbreiteten Irrtum. Für mich erzählen die finalen Screens nur das Ende der Geschichte.
- Eine auffällige Vorlage, die den Inhalt überdeckt. Leser sollten auf Ihre Arbeit schauen, nicht auf die Vorlage.
- Arbeiten, die Sie nicht gern machen. Krause rät, Arbeit, die Sie nicht mögen, nicht hervorzuheben. Ich finde: Die Arbeit in Ihrem Portfolio beeinflusst die Arbeit, die man Ihnen anbietet.
- Zu lange Darstellung. Leser überfliegen, und unnötige Details begraben die eigentliche Entscheidung.
- Ein „wir“, das die Rolle versteckt. Ist nicht klar, was Sie im Team gemacht haben, muss der Leser Ihren Anteil raten.
- Werkzeugliste statt Prozess. Der Name einer Software sagt nicht, was Sie damit gelöst haben.
- Ergebnis ohne Maß. „Wurde benutzerfreundlicher“ ist eine Behauptung. Ihr Beleg ist eine Zahl oder eine Beobachtung.
Kane sieht das Portfolio als lebendes Dokument und empfiehlt, es während der ganzen Laufbahn zu aktualisieren. Auch Krause rät, die Ergebnisse neuer Projekte für spätere Fallstudien aufzubewahren. Legen Sie Skizzen und Testnotizen gleich nach Projektende in einen Ordner.
Meine Notiz
Lese ich eine Fallstudie, schaue ich zuerst auf die Überschrift Entscheidung. Sehe ich dort zwei Optionen und eine Begründung, lese ich weiter. Sehe ich sie nicht, bleibt bei mir eine Frage, wie gut die Screens auch sein mögen.
Ich empfehle, jede Fallstudie mit einem kurzen Zusammenfassungsabsatz zu beginnen. Problem, Ihre Rolle und Ergebnis sollten auf den ersten Blick sichtbar sein. Auch ich entscheide beim Lesen anhand dieser Zusammenfassung, ob ich weiterlese.
Probieren Sie Ihr Portfolio zuletzt wie bei einem Nutzertest aus. Geben Sie einer Freundin zwei Minuten und fragen Sie dann, woran sie sich erinnert. Auch Krause rät, Feedback von anderen einzuholen und das Portfolio zu überarbeiten.
Häufige Fragen
Wie viele Projekte sollte ein UX-Portfolio haben?
Rachel Krause und Lexie Kane von NN/g empfehlen 3 bis 5 Projekte. Haben Sie wenig Zeit, reichen laut Krause auch ein oder zwei tiefe Fallstudien, die verschiedene Fähigkeiten zeigen. Wichtiger als die Zahl ist, dass in jeder Fallstudie Ihre Rolle und Ihre Entscheidungen sichtbar sind.
Darf ich Arbeit unter NDA ins Portfolio stellen?
Lesen Sie zuerst Ihren Vertrag und fragen Sie Ihren früheren Arbeitgeber, was Sie teilen dürfen. Ist die Erlaubnis begrenzt, empfiehlt NN/g, Prozessbilder zu zeigen, erkennbare Angaben zu schwärzen oder das Design mit anderer Marke und anderem Text neu zu zeichnen. Diese Antwort ist keine Rechtsberatung.
Was stelle ich ins Portfolio, wenn ich keine Berufserfahrung habe?
Hochschulprojekte, ehrenamtliche Arbeit, freie Aufträge, Hackathons und eigene Projekte. NN/g empfiehlt, dass mindestens ein Hochschulprojekt einen klaren geschäftlichen Wert trägt und dass eigene Projekte als solche gekennzeichnet werden. Haben Sie fiktive Nutzer oder Einschränkungen verwendet, schreiben Sie das dazu.
Sollte ich mir UI-UX-Portfolio-Beispiele ansehen?
Das können Sie, aber kopieren Sie den Aufbau nicht. Auf dieser Seite zeige ich keine Portfolios echter Personen als Beispiel. Stattdessen zeigt der Button Beispiel einfügen im Gerüst oben eine fiktive Fallstudie mit sechs Überschriften. Auch von Designer- und Researcher-Portfolios wird Verschiedenes erwartet.
Quellen (5)
- Rachel Krause, 5 Steps to Creating a UX-Design Portfolio, Nielsen Norman Group. abgerufen am 3. November 2026; 4. August 2019; Befragung von 204 Personen, 3-5 Fallstudien, Inhalt einer Fallstudie, Wege bei NDA, Tipps für Junioren
- Lexie Kane, Portfolios for UX Researchers: Top 10 Recommendations, Nielsen Norman Group. abgerufen am 3. November 2026; 10. März 2019; Befragung von 963 Personen, 97 Prozent, messbare Wirkung, Vertraulichkeit, Tipps für Studierende
- Lexie Kane, UX Portfolios (Video), Nielsen Norman Group. abgerufen am 3. November 2026; 19. Juli 2019; Projekte und Ergebnisse, eine Geschichte für die Person, die einstellt
- Rachel Krause und Maria Rosala, UX Portfolios: What Hiring Managers Look For (Video), Nielsen Norman Group. abgerufen am 3. November 2026; 21. August 2020; mehr als 200 Hiring Manager, unterschiedliche Erwartungen nach Rolle und Erfahrung
- Megan Chan, How to Get UX Experience Without a Job (Video), Nielsen Norman Group. abgerufen am 3. November 2026; 31. März 2025; vier Wege, ohne Job Erfahrung zu sammeln